Kanzlei Mingers und Kreuzer


#1

#5

sehen wir was draus wird


#6

Wurde jemand durch diese Kanzlei erfolgreich vertreten? ?


#7

Einige von uns sind bei ihm.
Die Sachen laufen noch


#8

Hallo, nach der heutigen Meldungen werden wohl sehr rasch weitere Kündigungen bei uns eintreffen. Kann mir einer sagen, ob sich eine Kündigungsklage lohnt oder ob man sich diese Zeit und Energie sparen sollte? Was wäre mein Vorteil wenn ich eine solche Klage wirklich anstrebe? Und gibt es hier vielleicht nicht mittlerweile ein Ergebnis von jemanden der schon vor Wochen/Monaten die Kündigungsklage eingereicht hat? Vielen Dank für eine Antwort und auch gleichzeitige Hilfestellung bei meiner Entscheidung :wink:


#9

Kommt drauf an.
Hast du eine Rechtschutzversicherung welche die Kosten des Anwaltes übernehmen würde?
Betriebszugehörigkeit und Alter.
Behinderung ja oder nein.
Lass dich doch beim Anwalt kostenlos beraten.
Mingers (erstberatung)


#10

Wieso Kündigungsklage?

Kündigungsschutzklage!

Aber du dürftest nun zu spät sein - sie war innerhalb 3 Wochen einzureichen…

Eine Klage lohnt sich eigentlich immer, sogar in solchen Fällen. Es kommt auch auf den Anwalt an, den du hast,
und wie gut er ist.


#11

Ja, wie bereits geschrieben die Kündigung wird jetzt erst eintreffen, also habe ich noch die 3 Wochen Frist vor mir. Habe keinen privaten Rechschutz, ich bin noch bei der IGBC.Eine erste Beratung gab es auch schon aber wirklich klüger bin ich dadurch nicht, darum habe ich diese Frage hier im Forum gestellt in der Hoffnung, das hier vielleicht jemand schon weiter ist und mir zu- oder abraten würde.


#12

Zunächst: Wenn es eine erste Beratung der igbce-Anwälte gab, und du “nicht klüger bist als vorher”, dann sind
die auch nichts…(mein Verdacht) und wollen auch nicht wirklich helfen. Die ahnen ja auch, dass alle nun “austreten werden” und die Beiträge dann wegfallen- also werden sie sich keine große Mühe geben.

Seltsam: Dir wird jetzt erst gekündigt? Obwohl Du zum Personenkreis der Massenentlassung gehörst?
Jedenfalls bleibt dir 3 Wochen Frist bis zur Einreichung der Kündigungsschutzklage: D.h. wenn Du etwas dagegen tun möchtest, müsstest Du sofort handeln, spätestens bei Kündigungseingang. Ich würde das kostenfreie Gespräch (wenn das so angeboten wird, wie die Kollegen sagen(nachfragen!)) in Anspruch nehmen. Die IGBCE müsste auch die Rechtsvertretung komplett übernehmen (auch Klage), jedoch vermute ich, das ich die nicht empfehlen sollte: Jedoch müssen Sie alles übernehmen, weil sie über den Beitrag ja Kostenfrei handeln müssen. Aber die igbce hat den Salat ja mit angezettelt. Da wäre es fast sicher, dass die “verlieren möchten”. Jedoch gibst du dem igbce-RA letztlich die Anweisungen, ob er zum Beispiel einer Abfindung zustimmen soll usw. (musst du also letztlich selbst für dich überlegen, ob du die igbce Anwälte nimmst).
Ich würde mir überlegen, ob ich die möglichen Kosten tragen möchte. Höhere Aussichten bestehen als Schwerbehinderter, aber auch die normalen “nicht gesundheitlich beschädigten” können Klagen und können damit Erfolg haben. Es ist nur etwas für Leute, die ein gutes Nervenkleid haben. Das sage ich vorweg. Kosten kommen auf einen zu, sobald man keine RS-Versicherung vorweisen kann: das ist auch klar. Du kannst aber auch den Monatsbetrag Abfindung nehmen und auf Klage usw. verzichten - dann kannst du so unterschreiben.
Andernfalls: Die Details wird der Anwalt genauer mit dir erörtern. Wie man den anderen Winkeladvokaten ganz schön in die Ecke treiben kann, das kann ich hier nicht verraten. Lasse dir vom Anwalt ausrechnen, mit welchen kosten du zu rechnen hast, und was dir im Gegenzug als Abfindung erlöst kann. Geringere Chance bestehen sicher, wenn man erst kurz im Betrieb beschäftigt ist und die Sozialdaten das nicht hergeben. Die Kündigungsdetails sind auch wichtig, und, in welchem Werk man beschäftigt ist. - vermutlich wurdest du ja aus anderen Gründen gekündigt, denn sonst hätte die Kündigung schon längst vorgelegen / sogar in besonderen Fällen müsste die igbce korrekt vertreten. Ich vertraue keinem der Gewerkschaft, keinem Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertreter, die sind “Angsthasen durch die Bank weg”. Nach dem, was bekannt ist, stehen die “als Zeugen” auf der Gegenseite, und werden dir keinesfalls echt helfen- das können sie nicht. Klingt paradox , ist aber eine Konsequenz ihres eigenen rechtswidrigen Handelns. Wenn du etwas tust, dann nur mit dem Anwalt deines Vertrauens und mit vollem Risiko (trotzdem kannst du gewinnen, wenn du den richtigen Anwalt hast, und dich mit Recht auch gut auskennst). Dir, als Laie, würde ich keine eigenverantwortlichen Verhandlungen mit dem AG empfehlen. Der Insolvenzverwalter hat das typische Konzept an den Tag gelegt, das aber rechtlich vollkommen durchbrochen werden kann. Hier schreibe ich nichts dazu. Bestimmte Ratten lesen die Kommentare mit. Man kann nur sagen: Erst ganz zum Schluss wird abgerechnet.
Falls du auf Abfindung verzichten kannst, und schnell in neue Arbeit kommst, oder du keine Nerven hast, erspare dir die Arbeit und die Kosten. Ansonsten: Ruhe bewahren, nichts übereilen, mit dem (richtigen!) Anwalt alles gründlich absprechen und mit klugem Konzept arbeiten. Sollte die Kosten-/Nutzenrechnung nichts gutes ergeben, würde ich es ggfs. lassen. Wenn andere Kündigungsgründe vorliegen als die der Massenentlassungsanzeige, konsultiere den Anwalt (kostenfreies Gespräch klären…)
Im Notfall gibt es auch Beratungsscheine beim Amtsgericht, falls überhaupt kein Einkommen mehr vorliegt, würde der Anwalt von dort bezahlt werden.
Suche jedenfalls nach einem Anwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt Arbeitsrecht. Es muss keine große Kanzlei sein.
Es gibt auch richtig gute Anwälte in kleinen Kanzleien, oder “Einzelanwälte”, die nicht schlechter sind als die angeblichen Staranwälte. Diese Gedanken sollten vor der Ankunft der Kündigung schon “im trockenen sein”. Und dann tust du, was du dir vorgenommen hast. Das Leben ist nicht ohne ein wenig Risiko. Aber die Anwälte von Cinram sind auch nur normale Menschen, also keine Übermenschen: Das muss man lockerer sehen. Die sind alle bezwingbar. Schau sie dir doch mal an: Sehen denn so etwa Gewinner aus? Ich lache mal fröhlich in mein Herz hinein - und das kannst du auch. Wie du es machst: Für dich ist das der richtige Weg. Tu es einfach
nach deiner Überlegung, was du meinst. Das wird richtig sein.


#13

Hiroyasu, ich danke dir sehr herzlich für deine ausführliche Antwort und wünsche dir noch alles Gute.


#14

Hallo Sahina ich lese Grade du warst bei IGBCE Alsdorf wegen der Kündigung

zu Klagen ich hatte auch das Problem die IGBCE und Cinram kennen sich gut

deswegen hasst du auch nichts verstanden aber ohne Private Rechtschutz

wird es sehr teuer, wenn du Hilfe braust gehe ich mit dir zur IGBCE und ich kenne einen

der bestimmt auch helfen kann , du Hast ein Recht darauf das die IGBCE dir Hilft du hast jahre da für bezahlt.

bleibe dran .du kannst dich ja mal melden .?


#15

Und:
Was tust Du nun?


#16

hat je einer gewonnen vor Gericht habe von keinem was gehört der erfolg hatte ???


#17

Weshalb beschreibt dein Anwalt dem Gericht nicht, das jetzt zweistellige Mio-Beträge für die Abfindung der ATler & GF aufeinmal zur Verfügung steht? Der Kebekus meint, er hätte das raffiniert gemacht, aber woher sollen die Gewinne der Logistik denn überhaupt stammen? Das Ding war doch gerade mal im Aufbau und lief mal gerade mit Ach und Krach. Aus der Holding wurden Übertragungen aus der CD-Produktion auf die entsprechenden (getrennten) Teilfirmen von Cinram getätigt = und das war wohl kaum legal, da man beabsichtigt hat, nur eine bestimmte Mitarbeitergruppe die Abfindungen zu zahlen & sich selbst als Geschäftsführer. Überleg doch mal wie alt der MK ist, und was es ausmacht, wenn er jetzt z.B. 500.000 bis 1.000.000.auf dem Konto hat. oder sogar noch mehr! Schliesslich hat der doch lange keine Lust mehr zu arbeiten (hat er auch nie, davon agesehen) Wenn du mit 60/ 62 mit einer satten Mio auf dem Konto in den Ruhestand gehst, sieht es doch gut aus, gelle?
Bei den Atlern kommt man auch auf Beträge von 250.000 bis 400.000 Euro je nachdem- Und 28 Mio werden locker verteilt. Und das auf 60 Leute…

Sag das doch deinem Anwalt.:heart_eyes:
Dann darf Cinram genau offen legen woher diese Gelder denn stammen !!!

Genau das machen doch jetzt alle. Die wollen doch auch nicht betrogen werden, nur weil die die Gelder durch dunkle Kanäle geschleust haben. Ganz einfach. Deine Frage verstehe ich nicht…:stuck_out_tongue:

Also nicht zögern und zaudern: Ab zum Anwalt - oder ne kleine Mail dorthin.
Der AN-Zeitungsabschnitt ist hier schon hinterlegt worden…

Das Gericht wird dem Kebekus wohl kaum glauben, dass er das nicht wusste, oder das das überhaupt sein kann.


#18

Ja wo kommen jetzt auf einmal die Millionen her???
Was man in 3 Monaten eigenverwaltung so alles machen kann


#19

Ich denke zum Jahresabschluss 2016 ist schon einiges gelaufen unter dem Lubberich. Auf jeden Fall bei der Eigenregie ! Vermutlich will sich der Kebekus ja nicht sein Hemd bekleckern. Und einen Sinn muss der GF Schramm ja gehabt haben. Irgendeiner muss die Geldwäsche ja betrieben haben, sonst wären die Abfindungsbeträge nicht vorhanden - und wahrscheinlich haben die sich alle nochmal schön die Taschen zusätzlich voll gemacht, weil es so schnell keinem Laien auffällt, wenn Geld verschwindet.
Dass der Schramm ein Trickser ist, lässt sich schon daran erkennen, dass er nicht von vorne herein gesagt hat, das er Taskforce GF ist. Das kam durch Überprüfungen heraus - aber nicht freiwillig. Der wollte alle verarschen, und hatte damals behauptet, Cinram würde Verluste trotz Sanierungsvertrag einfahren.
Aber: Cinram hatte weit über 80 Millionen Gewinne für sich verbucht - wahrscheinlich sogar gut 105 Millionen -
und dann sofort Kundenwegfall, Crash, und Mittellosigkeit? = Wer soll das denn glauben? Und siehe da, die Gewinne waren in der Holding verbucht… Da hängen also einige mit dem Kopf tief in der Schlinge.

Nun: Sie haben es so gemacht - dann sollten sie dazu stehen. Alles ein Täuscher pack


#20

hier eine info mit dem fünf Jahresplan und worauf die Mitarbeiter verzichten mussten .

Cinram kämpft um jede einzelne Scheibe

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung: 21. August 2013, 13:29 Uhr
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Produktionskapazität für Blue-Ray wird ausgebaut: Cinram-Geschäftsführer Klaus Schramm ist besonders stolz darauf, dass dieMitarbeiter des Alsdorfer Standortes solche Maschinen binnen einer Woche für die Produtkion „einfahren“ können. Foto: Karl Stüber/imago stock&people
ALSDORF. Die Übernahme durch Investor Jahm Najafi hat bis auf weiteres für Planungssicherheit bei Cinram Alsdorf und frisches Geld gesorgt. Die international agierende Cinram-Gruppe steht nun ohne Schulden da. Geschäftsführer Klaus Schramm orientiert sich an einem Fünf-Jahresplan, um den für Najafi strategisch wichtigen Standort in Europa zu sichern und dem sich wandelnden Markt anzupassen.

NAJAFI-INVESTMENTS IN DER UNTERHALTUNGSBRANCHE
Eine neu gegründete Tochtergesellschaft der Najafi Companies, die Cinram Group Inc. (CGI), hat im
Februar die Übernahme der europäischen Gesellschaften von Cinram, also auch die Übernahme des Alsdorfer Standorts, abgeschlossen. Eine Namensänderung ist damit nicht verbunden.

Die Kernkompetenzen, die Produktion, Verpackungen und Distribution von Blu-rays, DVDs und CDs, sollen fortgeführt werden.

Investor Jaham Najafi ließ verlauten, dass Cinram weite Najafi-Investments in der Unterhaltungsbranche ergänzt. Dazu gehört neben Direct Brands, Inc., einer der Größen Einzelhändler und Direktvertreiber für Medienprodukte in den USA, auch die DirectGroup France (seit 2011 bei Najafi Companies). Diese Gruppe ist im Einzelhandel aktiv, betreibt Buchclubs und ein Internetportal für den Kauf von Büchern und DVDs. Zudem werden E-Books produziert.

Beigetragen zu dem „Befreiungsschlag“ hat das Entgegenkommen von Arbeitnehmervertreten, namentlich der IGBCE, und der (organisierten) Belegschaft in Alsdorf, die nach langem Ringen einem umfänglichen Konsolidierungspaket bzw. einem Sanierungstarifvertrag zugestimmt haben. Längere Arbeitszeiten und Verzicht auf Einkommen sind damit verbunden – und Stellenabbau.


#21

Hat der Schramm-Sack gut gemacht - alle haben jedes Wochenende für lau gearbeitet, und er hat alles nach Kanada überwiesen und einen fetten Scheck dafür bekommen. Wissen wir doch.